So entwickeln Sie Ihre massgeschneiderte App richtig

Die passende Applikation «von der Stange» gibt es nicht immer. Vielfach suchen Unternehmen vergeblich nach einer Anwendung, die ihren Anforderungen komplett entspricht. Also muss eine individuelle App entwickelt werden – und das kann schnell ins Geld gehen. Wie also geht man das Projekt am besten an? Lässt man die Applikation traditionell programmieren? Nutzt man eine Low-Code Plattform oder reicht vielleicht sogar eine mit No-Code erstellte App aus?

Auf der einen Seite wollen Sie bestimmt nicht mehr Geld für Ihre massgeschneiderte App ausgeben als unbedingt nötig und für Funktionen bezahlen, die Sie am Ende gar nicht brauchen – auf der anderen Seite soll die Applikation aber alle Anforderungen bestmöglich erfüllen und auch langfristig nutzbar sein. Dieses Dilemma ist oft nicht ganz einfach zu lösen. Hier ist es wichtig, nichts zu überstürzen, sondern vor Projektbeginn genau abzuklären und zu definieren, welche Anforderungen die gewünschte App wirklich erfüllen muss. Nur so können Sie auf der Suche nach der optimalen Entwicklungslösung die richtige Wahl treffen zu können.

Erst planen, dann wählen

Grundsätzlich ist es immer zielführend, sich vor Projektstart genügend Zeit zu nehmen und gut zu überlegen, welche Funktionen die benötigte Applikation unbedingt erfüllen muss, um die an sie gestellten Anforderungen auch langfristig problemlos erfüllen zu können. Für die Planung Ihres Entwicklungsprojektes sollten Sie sich deshalb folgende Fragen stellen:

  • Wie viele User sollen die Applikation nutzen?
  • Wo soll die App genutzt werden? (Desktop, mobil oder beides?)
  • Ist es absehbar, dass die Anzahl der User schnell wachsen wird?
  • Kommt die Applikation nur abteilungsintern zum Einsatz oder abteilungsübergreifend?
  • Sind die gewünschten Funktionen einfach oder komplex?
  • In welche Infrastruktur soll die App integriert werden?
  • Wie viel Zeit und Geld stehen für die Entwicklung der App zur Verfügung?
  • Wer soll die Entwicklung umsetzen?
  • Sehen Sie die Möglichkeit, dass die Applikation intern von einem oder mehreren Mitgliedern Ihres IT-Teams entwickelt und betreut wird oder sollen Spezialisten mit vertieften Programmierkenntnissen die Applikationsentwicklung verantworten und umsetzen?

Abhängig davon, wie Sie diese Fragen beantworten, wird eine Entwicklung mit No-Code (ganz ohne Codierung), Low-Code (mit wenig Programmierung) oder Pro-Code (traditionelle Programmierung) die beste Lösung für Ihr Projekt sein.

No-Code, Low-Code oder Pro-Code?

Vielfach bietet die No-Code-Entwicklung, die ohne jegliche herkömmliche Programmierung auskommt und somit auch gut von versierten Laien genutzt werden kann, nicht die notwendigen Möglichkeiten, um komplexere Applikationen zu erstellen.

Eine Art Hybrid-Lösung stellt die Applikationsentwicklung auf sogenannten Low-Code-Plattformen dar. Diese ermöglichen die Erstellung von einfachen und komplexen Applikationen und sind auch von Nicht-Profi-Programmierern mit etwas Übung und Unterstützung gut nutzbar.

Will oder muss man eine komplexe Applikation mit vielen Funktionen komplett neu programmieren lassen (Pro-Code oder meist auch Low-Code), müssen in jedem Fall Profis ran, was sich natürlich auch auf das Budget auswirkt.

Die Entscheidung, welche Entwicklungsstrategie für ein Projekt die geeignetste ist, hängt also zusammengefasst massgeblich von drei Faktoren ab:

  • der Projektkomplexität
  • dem Budget
  • der verfügbaren Zeit

Soll es schnell gehen und möglichst günstig sein, kommt die traditionelle Programmierung eher nicht infrage, und die Wahl sollte eher auf No-Code oder Low-Code fallen. Sind Sie nicht in Eile, können «aus dem Vollen» schöpfen und benötigen eine Applikation mit komplexen Funktionen, dann ist es empfehlenswert, mit professionellen Entwicklern bzw. Programmierern zu arbeiten. In diesem Fall sind Low-Code oder Pro-Code die Strategien Ihrer Wahl.

Fazit: die Entscheidung

Ausgerüstet mit allen Eckdaten zu Ihrem Projekt sind Sie schliesslich in der Lage, die geeignete und optimale Programmierstrategie auszuwählen. In vielen Fällen ist wie so oft der goldene Mittelweg der richtige: die Low-Code Entwicklung ist sehr flexibel und eignet sich für viele Projekte bestens. Mit dieser Entwicklungsstrategie können sowohl professionelle Entwickler als auch interessierte Laien arbeiten. Einfache und komplexe Funktionen lassen sich damit gleichermassen programmieren, und es geht schnell.

Wenn Sie sich bei der Definition der Eckdaten zu Ihrem Projekt unsicher sind und sich mit der Auswahl der richtigen Entwicklungsplattform schwer tun, können wir Ihnen unser Whitepaper zum Thema empfehlen. Dort finden Sie eine Kurzbeschreibung der Programmierstrategien No-Code, Low-Code und Pro-Code inklusive Vor- und Nachteile, eine Übersicht zu den verschiedenen Low-Code Entwicklungsplattformen sowie eine praktische Aufstellung der wichtigsten Entscheidungskriterien als Leitfaden für die Wahl der geeigneten Lösung. Und das alles kostenfrei.

Ziehen Sie eine persönliche Beratung vor oder haben Sie konkrete Fragen zum Thema Applikationsentwicklung, steht Ihnen unser Experte Stefan Heer sehr gerne zur Verfügung.

Stefan Heer
Stefan Heer

Chief Technology Officer (CTO)
+41 61 385 93 00
stefan.heer@datalynx.ch

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